Aktionstag bei Bosch Waiblingen

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01.03.2011 Die Beschäftigten haben ihren Unmut über prekäre Beschäftigungsbedingungen und ihre Sorgen um die Arbeitsplätze und Zukunft des Standorts Waiblingen zum Ausdruck gebracht.

Über 400 Kolleginnen und Kollegen haben um 13:45 Uhr früher Schluss gemacht und versammelten sich vor dem Werkstor. Auch einige Delegationen aus anderen Betrieben im Rems- Murr Kreis haben sich mit dem Kunststoffwerk solidarisiert.

Prekäre Beschäftigung wie Leiharbeit und Befristungen, die in einer Kettenbefristung enden können, gibt Menschen vor allem der Jugend keine sichere Zukunftsperspektiven! Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen geändert und verbessert werden. Es muss wieder Sozialpolitik betrieben werden.

Die Sondierungsgespräche, die im Auftrag des Betriebsrat durch die IGM geführt wurden, waren natürlich ein anderes wichtiges Thema. Trotz Aufforderung der Firmenseite, die Gespräche bis Ende Januar 2011 zu führen, um ein Ergebnis zu bekommen, ob die Rahmenbedingungen für einen Umzug oder Weitererhalt des Standortes in Waiblingen gegeben sind, hat die Arbeitgeberseite dem Betriebsrat und der Belegschaft bis heute keine belastbare, Vorschläge vorgelegt. Die Beschäftigten haben an diesem Aktionstag ihren Unmut auch über diese Situation geäußert und für die Arbeitsplätze und Zukunftsperspektive des Standortes demonstriert.

Folgende Redner, Koll. Frank Iwer von der IGM-Bezirk, Koll. Dieter Knauss von der IGM- Waiblingen, Koll. Dieter Böttcher von der VKL und der Betriebsratsvorsitzende Gürhan Ag haben sich zu Wort gemeldet

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Letzte Änderung: 19.07.2013